Seit seiner Gründung im Jahre 1955 trug der FC Sportfreunde Heppenheim seine Heimspiele auf dem "Sportplatz am Schwimmbad" aus. Einige Spieler der ersten Stunde erinnern sich noch heute mit einem lächelnden Auge an das Spielfeld:
"Es war ein Acker, der vor jedem Heimspiel erst mal in einen bespielbaren Zustand gebracht werden musste". So kam es beispielsweise vor, dass ein Zirkus in Heppenheim halt machte, und eben auf diesem Spielfeld campierten. Wie der Platz danach aussah, muss hier nicht näher erwähnt werden.
An einen Samstag, den 01. Dezember 1962 erfolgte dann durch Bürgermeister Metzendorf der sogenannte "erste Spatenstich". Es war der Beginn eines zehn Jahresplans für den Sportstättenbau in unmittelbarer Nähe des alten Sportplatzes. Anfang Juni 1967 konnte das Starkenburg Stadion dann eingeweiht werden. Wenn auch – wie der lokalen Presse zu entnehmen war – noch so einiges zu tun ist. Bei der Einweihung wurden der Rasenplatz und die Leichtathletikanlage seinen Bestimmungen übergeben. Während der Feierlichkeiten dankte Metzendorf dem Kreis Bergstraße, dem Land Hessen, dem Bund, aber auch allen Spendern und freiwilligen Helfern. Hierzu sei erwähnt, dass sich am Bau des Starkenburg-Stadion alle vier Sportvereine (TV Heppenheim, VfL Heppenheim, FC Starkenburgia Heppenheim und unser Verein) tatkräftig beteiligten. |
Links zu sehen ist ein Foto mit Seltenheitswert. Unsere Mannschaft mit dem FC Starkenburgia Heppenheim vereint auf einer Abbildung. Der Grund hierfür: Bereits knapp ein Jahr vor der offiziellen Einweihung des Stadions trugen beide Teams am 03. August 1966 das erste Spiel auf der neuen Rasenanlage aus. Einen Tag später konnte man der "Südhessischen Post" folgendes entnehmen: Zwar konnte Franz Schäfer im gestrigen Pokalspiel auf dem neuen Rasenplatz die Starkenburgia durch ein Kopfballtor mit 1:0 in Führung bringen, am Ende aber hatten die cleveren und vor allem einsatzfreudigeren Sportfreunde mit 4:2 (Tore: 2x Jorge Alvarez, Helmut Stimmler, Kurt Fries) das bessere Ende für sich und gewannen damit im ersten Jahr den von Bürgermeister und Magistrat gestifteten Wanderpreis (es handelte sich hierbei um den Vorreiter des späteren Stadtpokals). ... das 1:0 war die erste und letzte Führung gegen die eifrigen Sportfreunde, die als verdienter Sieger den Platz verließen und dem A-Klassen-Vertreter eine gewisse Lektion erteilten.
Am 18. März 1973 konnte dann das ebenfalls durch die Eigeninitiative der heimischen Sportler erstellte Umkleidehaus seinen Bestimmungen übergeben werden. Ein feierlicher Anlass mit reger prominenter Beteiligung wie z. B.: Dieter Kürten vom Zweiten Deutschen Fernsehen.
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